Projekt 2h ENDE

Frohe Ostern euch Allen!

Heute beende ich mein 2h-Lernprojekt. Ich muss leider gestehen, dass ich die letzten 2 Wochen nicht mehr 2h am Tag gelernt habe. Erst lerne ich „ausnahmsweise“ mal nur 1 Stunde, ein paar Tage später lasse ich es ganz ausfallen… Im April habe ich es jetzt wirklich ziemlich schleifen lassen.

Mir geht es wirklich ziemlich oft so, wenn ich mir etwas vornehme, dass es sich, wenn ich denn überhaupt anfange, es sich wieder langsam ausschleicht.

Das soll jetzt keine Kapitulation sein, ich werde weiterhin dranbleiben.

 

 

Zwischenfazit Projekt 2h & Weiteres

Wie ist es mir ergangen?

Das regelmäßige Lernen läuft gut! Auch wenn es an wenigen Tagen nicht ganz 2 Stunden waren, habe ich bestimmt so viel gelernt, wie in den ganzen letzten Jahren nicht mehr. Der Großteil der Lernerei war Französisch – für meine Fremdsprachenkorrespondenten-Ausbildung. Das geht wegen den kommenden Abschlussprüfung (und v.a. der Zulassung dazu) erst einmal vor, so zur Abwechslung mache ich aber am Tag immer auch ein bisschen Biologie und Wirtschaft.

Übrigens habe ich auch das berühmt-berüchtigte StiM2-Deutsch-Heft einer 2,3 zurückbekommen. (Lasst euch nicht von den Gruppenbeiträgen im Onlinestudienzentrum einschüchtern, die EA ist eigentlich recht einfach!)

Was mir noch besonders auffällt ist, dass das Lernen immer mehr zur Gewohnheit wird. Und es ist nicht nur immer leichter sich dazu aufzuraffen, sondern das Lernen wird auch immer effektiver durch verbesserte Methoden. Ich mache viel mehr sinnvolle Notizen, durchdenke die Dinge statt nur zu stupide lesen, etc…

Ich habe letztens aber auch mal das Buch „Bestnote“ von Martin Krengel gelesen und bin gerade an „So lernen Sieger“ von Gunther Karsten dran. Ein Bisschen was, kann man da auf jeden Fall draus mitnehmen. Aber am Besten lernt man lernen beim Lernen.

Übrigens bin ich auch sonst viel aktiver im Leben:

  • Ich lese zum ersten Mal seit der Kindheit wieder regelmäßig
  • Ich miste wieder Sachen aus/verticker sie bei Ebay (Mein Ziel ist ein gewisser Minimalismus)
  • Repariere zur Zeit den Motorroller aus meiner Jugend, der seit min. 6 Jahren auf der Einfahrt vor sich hin rostete
  • Bauen einer Bienenkiste: Vor 3 Jahren Holz dafür gekauft, kurz vor der Fertigstellung mit der Bau-Zeichnung überfordert gewesen und aufgehört. Jetzt wieder angefangen, ich will es über Ostern unbedingt fertig machen.
  • Sport: Schwimmen, Kurzhantel (in meiner Wohnung), SZ-Hantel (im Kinderzimmer bei meinen Eltern), Waldspaziergänge alleine oder mit Hund(en)

Klingt für den einen vielleicht nach nichts Besonderem, aber für mich ist es das. Ich war die letzten Jahre so passiv und prokrastinatorisch. Die Bienenkiste ist das beste Beispiel: einfach mittendrin aufgehört, das Holz gammelt vor sich hin. Das Fernabitur wäre ein weiteres Beispiel.

Ach so: Ich gehe das übrigens alles recht langsam an, jeden Tag/jedes Wochenende ein bisschen. Zu viel, zu schnell wollte ich früher immer – Ergebnis: Es passierte Nichts, weil ich nie anfing. Beim Lernen hatte ich ja anfangs auch immer nur 15 Minuten-Einheiten und oft mache ich immer noch nach 15 Min erstmal eine kurze Pause. Aber inzwischen lerne ich meistens 30,45 oder 60 Minuten in einem Rutsch.

Die Methode der kleinen Schritte (Ich nenne sie jetzt einfach mal so :)) ist bei mir auf jeden Fall ein ziemlicher Erfolg.

 

Was mir das Lernen und meine anderen Veränderungen am Meisten erschwert sind meine Gedanken. Manchmal falle ich in alte Muster: Bereue die Vergangenheit, habe Angst vor der Zukunft und bin mir unsicher ob ich auf dem richtigen Weg bin. Dabei sollte man sich dauerhaft nur fragen: Was kann ich JETZT IM MOMENT TUN

Klar kann man sich mal fragen, was man aus vergangenen Fehlern lernen kann und was man in der Zukunft besser machen kann, aber ich stecke oft in sinnlosen, lähmenden Gedankenspiralen fest: Eine Sache ist durch, sie ist nicht zu ändern und trotzdem kreisen meine Gedanken zwanghaft darum. (…spätestens jetzt klingt es etwas pathologisch…)

Inzwischen versuche ich diese Gedanken zu bannen, indem ich sie in eine Art „Tagebuch“ schreibe. Es klingt seltsam, aber es macht den Kopf frei. Ich schreibe oft direkt morgens oder vor einer Lernsession, teilweise auch mehrmals am Tag.

 

Projekt 2h Tag 5,6,7

Ich bin immer noch dabei und lerne jeden Tag meine zwei Stunden. Leider ist es in den letzten Tagen immer sehr spät geworden (ca. 23 Uhr) bis zu meiner letzten Lerneinheit und ich hatte dann einfach keine Lust mehr noch einen Blogeintrag zu schreiben. So ein Lerntag bestehend aus z.T. 4,5h Schule und 2h Zuhause lernen ist für einen „Ungeübten“ halt doch nicht so leicht zu bewältigen und verbraucht ganz schön Energie, ich bin mir aber sicher, dass es mit der Zeit immer einfacher wird.

Demnächst werde ich mal ein erstes Fazit ziehen.

Projekt 2h Tag 2

Aufgewacht: ca. 6:50 Uhr

  1. 8:35 CheS3
  2. 9:30 CheS3
  3. 9:50 Ausbildung (Französisch)
  4. 10:05 Ausbildung (Französisch)
  5. 16:35 Ausbildung (Französisch)
  6. 17:12 Ausbildung (Französisch)
  7. 19:55 CheS3
  8. 20:10 CheS3                                                                                                                                                 *(jeweils 15 Minuten) 

 

Tja. Was soll ich zum heutigen Tag sagen: Immerhin geschafft!

Ich hatte viel zu wenig Schlaf (war leider recht lange wach) und bin wirklich mit einer Stimmung aufgestanden, die einfach nur schlecht war und das ohne (sichtbaren) Anlass. An StiM2 habe ich dann doch nicht weiter gearbeitet, ich wollte mir die Motivation nicht noch mehr versauen und deswegen fing ich dann mit dem neuen Chemieheft CheS3 an. Erstaunlich das Chemie (und Biologie) noch einmal meine Lieblingsfächer werden würden… finde es bisher echt viel entspannter daran zu arbeiten als an Deutsch, Englisch oder Französisch.

Leider haben sich die 2h doch wieder über den ganzen Tag gezogen, aber wie gesagt, ich bin froh es überhaupt geschafft zu haben. Ohne diesen Vorsatz wirklich jeden Tag  zu lernen, wäre heute sicher so ein Tag gewesen, an dem ich das Lernen komplett hätte ausfallen lassen. Und genau dadurch kam nie eine Routine zustande beim Fernlernen.